Methodik

Wir wenden User Experience Design an und hören nicht auf bei Usability und Styling
 
 

Standard

Grundsätzlich sieht ein Designprozess bei uns folgendermaßen aus:

  1. Analyse
  2. Globaler Entwurf
  3. Detailliertes Interaction Design
  4. Visuelle Gestaltung
  5. Prototyperstellung

Diese Schritte werden manchmal nacheinander ausgeführt, häufig setzen wir allerdings auch multidisziplinäre Teams ein, deren Mitglieder gleichzeitig arbeiten und sich gegenseitig ergänzen.

Da jedes Projekt einzigartig ist, wird die Herangehensweise individuell festgelegt. Sie hängt von der Vielschichtigkeit der Aufgabe, vom Kunden, vom Kundenunternehmen, der verfügbaren Zeit, weiteren Interessenvertretern und vielen weiteren Aspekten ab.


 

Agil und Sprint Zero

Immer mehr Projekte werden auf „agile“ Weise durchgeführt. In den meisten Fällen führt ein solches Projekt in kurzen Sprintphasen von 2 oder 3 Wochen itinerativ und inkrementell zum Endprodukt.

Unsere Designtätigkeiten können perfekt in diesen Ablauf eingebettet werden. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass es nicht ausreicht, einen Designer in eine dieser Phasen zu katapultieren und das Beste zu hoffen. Ein Produkt benötigt ein solides Fundament, in dem die groben Umrisse bereits festgelegt wurden, bevor die Designer an die Arbeit gehen. Das erreichen wir mit einem effektiven „Sprint Zero“.

Damit vermitteln unsere Designer dem Produkteigentümer (und den Interessenvertretern) ein globales, deutliches und fundiertes Bild des Produkts. Auf diese Weise erhalten die Entwickler die Eckdaten der letztendlichen Lösung und Unsicherheiten werden vermieden.

Nach dem „Sprint Zero“ werden in den folgenden Sprintphasen alle detaillierten Bildschirme entworfen. Dabei sind die Designer den Entwicklern immer einen Schritt voraus. Auf diese Weise verfügen die Entwickler zu Beginn jeder Sprintphase über ein klares Bild der zu erstellenden Elemente.


 

Design Sprint

Der Design Sprint ist eine von Google Ventures entwickelte Brainstorming-Methode, die in fünf Tagen zu einem ausgearbeiteten und getesteten Prototyp führt. Die perfekte Lösung, um in kurzer Zeit kostengünstig neue Geschäftsideen zu prüfen. Gleichzeitig bietet Ihnen diese Methode eine gute Gelegenheit, die Mitarbeiter von Keen Design kennenzulernen.


 

5-3-1

Mit 5-3-1 können in kurzer Zeit mehrere Lösungsansätze untersucht werden. Im Laufe dieses Verfahrens arbeiten wir zuerst 5, dann 3 und anschließend 1 Design aus.

Diese Methode eignet sich hervorragend, wenn es für umfangreiche Designherausforderungen mehrere Lösungsansätze gibt. Darüber hinaus ist die Vorgehensweise ausgesprochen sinnvoll, wenn mehrere der Beteiligten unterschiedliche Meinungen vertreten und ein Konsens geschaffen werden muss.


 

1-10-100

1-10-100 sorgt schnell für Deutlichkeit über Anforderungen und Wünsche, indem diese umgehend (an Tag 1) in einen Entwurf umgesetzt werden. Die Beteiligten können ihre Anforderungen und Wünsche anhand des Entwurfs anpassen. Dieser Vorgang resultiert in einer zweiten Version, in der auch die Meinung der letztendlichen Nutzer verarbeitet wird.

Diese Methode wird eingesetzt, wenn Anforderungen und Wünsche noch nicht ausreichend ausgearbeitet wurden, beispielsweise, weil die Auswirkungen nur schwer einzuschätzen sind. Dieser Ansatz ist außerdem sinnvoll, um sich rasch ein Bild der letztendlichen Lösung zu verschaffen, damit mit möglichst geringem Risiko eine GO- oder NO-GO-Entscheidung getroffen werden kann.

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